Samstag, 29. Mai 2010

Lotto- Toto- Rennquintett

Wenn, wie jetzt, der Lotto-Jackpott deutlich zweistellig ist, investiere ich auch schonmal 4 Euro um mitzuspielen. Gewinnen tue ich zwar nicht, aber es ist gut zu wissen, dass man annähernd theoretisch die Chance gehabt hätte.

Die Tante vorhin hat mich allen Ernstes nach meinem Ausweis gefragt.

Ich hab das mal als Kompliment betrachtet. Das Rasieren heute morgen hat offenbar Wunder bewirkt.

Montag, 17. Mai 2010

Schizophrener Server

Ich benutze verschiedene Email-Adressen. Mindestens eine stand eine Zeitlang offen im Internet und wird von Spammern sowohl angeschrieben als auch als getürkte Absenderadresse genutzt.

So hatte ich gerade ein etwas seltsames Erlebnis: Der Mailserver teilt mir mit er könne meine Email von meiner Adresse 1 an meine Adresse 2 nicht zustellen, da sie Viagra-Werbung enthielte.

Hmmm, selbst-spamming quasi.

Sonntag, 9. Mai 2010

Wahlkampf NRW 2010

In Nordrhein-Westfalen findet heute die Landtagswahl statt. Eigentlich wollte ich das nicht kommentieren, allerdings finde ich subjektiv die Blüten des Wahlkampfes zu skuril, um sie hier unerwähnt zu lassen.

Jürgen Rüttgers, derzeitiger Ministerpräsident und Spitzenkandidat der CDU, erklärte jüngst "Wenn ich gewählt werde, rette ich das deutsche Volkslied". Die Ruhr-Nachrichten berichten. Der Artikel erschien erfreulicherweise am 30. März, zwei Tage später und ich hätte das für einen Aprilscherz gehalten.

FOCUS berichtet ebenfalls und weiss auch, dass Rüttgers im Wahlkampf 2005 schonmal einen ähnlichen Ansatz hatte: Damals wollte er allerdings die deutschen Alleen retten.

Der Gedanke, es könnte sich dabei um kurzfristige, zielgruppenorientierte Wahlkampf-Politik handeln, erscheint mir irgendwie so furchtbar naheliegend.

Nun sollte man allerdings auch so fair sein, zu sagen, dass Rüttgers da ganz böse herausgefordert wurde.

Hannelore Kraft, Spitzenkandiatin der SPD, geht nämlich mit der Abschaffung der Studiengebühren auf Beutefang, ähh, in den Wahlkampf.


Nun gut, wer von beiden besser unterwegs war, werden wir am Ende des Tages wissen.

Nebenbei bemerkt habe ich beiden Kandidaten auf einer Veranstaltung beigewohnt, allerdings nicht aus Privatvergnügen.

Samstag, 1. Mai 2010

Blitzbirne: Feuerwehr-Chef bei Nazi-Demo

Ich hatte in einem Beitrag ganz am Rande schonmal Klaus Schäfer erwähnt. Klaus Schäfer war lange Jahre Chef der Feuerwehr Dortmund und ist seit Anfang 2009 Leiter des städtischen "Institus für Feuerwehr- und Rettungstechnologie" (IFR).

Im seinerzeitigen Artikel hatte sich Klaus Schäfer als Spezialist für Blitze herausgestellt. Meine seinerzeitige Aussage, er habe mal miterlebt wie jemand vom Blitz getroffen wurde, war allerdings etwas unrichtig. Bei weiterer Recherche findet man heraus, dass Klaus Schäfer selbst vom Blitz getroffen wurde.

Das mag dann ansatzweise auch das folgende erklären:

Bei einer gestrigen Demonstration von Neonazis vor dem Dortmunder Hauptbahnhof wurde Schäfer mitten im braunen Mob gesichtet. Szenetypisch gekleidet und offensichtlich applaudierend. Der Westen und die Ruhr-Nachrichten berichten, unter anderem auch, dass er weitere Demo-Teilnehmer per Handschlag begrüßt habe.

Wenig erstaunlich, dass sein Dienstherr, die Stadt Dortmund, wo nächsten Sonntag eine Wiederholung der Kommunalwahl ansteht, Schäfer stehenden Fußes suspendiert hat.

Samstag, 17. April 2010

Tagesprogramm

Nach einem kurzen Einkauf in angenehmer Gesellschaft ausgiebig gefrühstückt.

Anschließend habe ich recht stressfrei (Achtung Wortwitz!) mehrere Fälle bearbeitet.

Danach das Auto innen und außen gereinigt sowie teilpoliert.

Zwischendurch ein wenig im Internet gesurft und bei McDonalds einen Flurry geholt.

Insgesamt ein wirklich gut verbrachter Tag.

Okay, mit dem RTW durch den McDrive zu fahren war schon etwas peinlich.

Ich glaube, auf dieser "Landrettungswache" fahre ich öfter.

Mittwoch, 14. April 2010

Light Show

Mit dem RTW zum Einsatz zu kommen und quasi direkt vor der Einsatz-Haustür einen Platz auf einem ausreichend großen Parkstreifen zu finden, ist natürlich sehr angenehm.

Warum die Angehörigen der hiesigen Brandbekämpfungsbehörde dann am RTW trotzdem so ziemlich alles an Licht anschalten, einschließlich Fahrlicht, Rundumblinker, Blaulicht (LED, sauhell und ziemlich blau), Umfeldbeleuchtung (funktioniert auch sehr gut) und gelbe Rückwärtsblitzer (ich dachte, die seien illegal?), wird mir ein Rätsel bleiben.

Wahrscheinlich sollte ich froh sein, dass sie das Horn ausgeschaltet haben.

Eigentlich müßte mich das ja nicht kümmern, aber wenn deswegen mein Schlafzimmer für eine halbe Stunde nahezu taghell in den buntesten Farben erleuchtet ist, während ich schlafen möchte, ist das schon ziemlich ätzend.

Dienstag, 13. April 2010

Urban Sprinting

Auf Drängen einer einzelnen Dame muss ich das "Bääh"-Muppet-Video zumindest von Platz 1 verdrängen. Na gut, dann hier was anderes.


Neg's urban sports - urban sprinting - MyVideo

Montag, 5. April 2010

Samstag, 3. April 2010

Arbeitsrecht


Aus einem Arbeitsvertrag:
Gerichtsstand für beide Seiten ist das Arbeitsamt X-Dorf.
Grandios! Ich empfehle eine gelegentliche Lektüre der §§ 38 ff. Zivilprozessordnung.

Kurz gesagt: Das geht nicht. Schonmal gar nicht ernennen wir das Arbeitsamt zum Gericht, welch schauderlicher Gedanke.


Donnerstag, 1. April 2010

Anwaltsverein startet eigene TV-Show

Berlin (DAV). Zahlreiche Sender strahlen so genannte Gerichts- oder Justizshows aus. Dabei werden Gerichtsverhandlungen mit Schauspielern dargestellt. Vor allem die Mandanten sind nicht echt. Daraus ergibt sich eine mangelhafte Qualität solcher Shows. Die dargestellten Themen gehen an der Wirklichkeit vorbei. Da zudem die Rolle der Anwältinnen und Anwälte unangemessen dargestellt wird, hat der Deutsche Anwaltverein (DAV) sich entschlossen, eine eigene „Anwalts-Show“ im Fernsehen und im Internet anzubieten.

„Es ist wichtig, der Bevölkerung ein realistisches Bild der Justiz und vor allem des Anwaltsberufs zu vermitteln“, so der Sprecher des DAV, Rechtsanwalt Swen Walentowski. Viele wüssten gar nicht, was Anwältinnen und Anwälte jeden Tag in ihren Kanzleien leisten würden. „Es geht darum, den spannenden Anwaltsalltag darzustellen“, betont Walentowski.

Vielen Fernsehzuschauern ist gar nicht bewusst, wie wichtig und interessant die Tätigkeit von Anwältinnen und Anwälten ist. Dies geht von

- dem Führen eines Fristenbuches,

- der Wahrnehmung von Terminen bei Gericht,

- dem Besuch einer JVA,

- dem Schreiben von Rechnungen – und dem Inkasso hierzu -,

- dem Akquisegespräch auf dem Golfplatz,

- der Erteilung von telefonischen Auskünften,

- der Koordination der zahlreichen Termine in der Kanzlei,

- bis hin zum Arbeitsessen mit den Mandanten.

„Anwältinnen und Anwälte haben erkannt, wie wichtig die mediale Begleitung eines Verfahrens ist“, so Walentowski weiter.

Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, die „Anwalts-Show“ nicht nur im Fernsehen, sondern auch als Livestream unter www.uns-koennen-sie-vertrauen.de zu verfolgen und auch Fragen zu stellen.

Für die Anwältinnen und Anwälte, die an der Sendung mitwirken wollen, wird es beim Deutschen Anwaltstag in Aachen im Rahmen des Begrüßungsabends am 13. Mai 2010 ein Casting geben. Bewertet werden die Kandidaten von einer hochrangig besetzten Jury, zu der auch der DAV-Präsident, Rechtsanwalt Prof. Dr. Wolfgang Ewer, gehört.

Quelle: Pressemitteilung Nr 10/10 des DAV