Sonntag, 24. Februar 2008

TV-Hinweis

Die größte Flughafenklinik der Welt
Noteinsätze am Frankfurter Airport

Sonntag, 24. Februar 2008
22.15 - 22.45 Uhr
WDR Fernsehen

Sie werden zu den Flugzeugen gerufen oder ins Terminal, müssen Not-Operationen durchführen oder kleine Zipperlein behandeln: die Rettungsassistenten, Schwestern und Notärzte der Frankfurter Flughafenklinik.

(weitere Details, mit falscher Sendezeit)

Freitag, 22. Februar 2008

Schauinsland

... ist übrigens ein Berg im Schwarzwald. Aber darum geht´s nicht. Aufgrund von Zeitnot nur ein paar Sachen im kurzen Überblick:

  • Der Rettungsblogger erwähnt mich (lobend). Danke sehr, das "nett und interessant" kann ich im vollem Umfang auch über sein Blog sagen. Ausserdem hat selbiges einen gewissen "Mehrwert" ;-).
  • Der britische Sender Channel 4 bietet auf seiner Seite ein ganz nettes Flash-Spiel im "Adventure"-Stil , nämlich Bow Street Runner an. Allerdings sollte man sich etwas Zeit nehmen und des Englischen mächtig sein. (via Status6)
  • RTL beginnt mit der Produktion einer neuen täglichen Actionserie namens: "112 - Sie retten Dein Leben". Der Produzent ist derselbe wie bei der bekannten Polizeidokumentation "Alarm für Cobra 11" und "In der Serie geht es um die Einsätze einer Rettungsleitstelle mit Polizisten, Notärzten und Feuerwehrleuten.". Ich bin zuversichtlich, dass uns hier exzellente Comedy in´s Haus steht, sofern die Serie nicht nach drei Folgen wieder abgesetzt wird.

Montag, 18. Februar 2008

Guckstu!

Hier kann man nachschauen, wer in den letzten drei Tage festgenommen wurde, weil er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss Auto gefahren ist. Sogar mit Bild!

Hübsch auch: Hier kann man sehen, wer seinen Kindern noch Unterhalt schuldet, mit Bild und Angabe des geschuldeten Betrags.

Gut, es sind Angaben aus Maricopa County, Arizona, USA. Aber irgendwie befremdlich finde ich das trotzdem...

Sonntag, 17. Februar 2008

Shopping-Gedanken revisited

Panorama (ARD) berichtet über voreilig erlassene Durchsuchungsbeschlüsse.

In Baden-Württemberg soll demnach ein Richter 36 Minuten Zeit haben, um einen Antrag auf Erlass eines Durchsuchungsbeschlusses zu prüfen, in Bayern dagegen 2 Minuten.

Grundproblem sei, das die Justiz überlastet ist und daher eine gründliche Prüfung nicht möglich sei.

Nun, ich denke in 36 Minuten sollte eine ausreichend gründliche Prüfung bei einem "normalen" Ermittlungsverfahren möglich sein. Andererseits sollte man als Richter ausreichend Rückgrat haben, das Problem ggf. "hocheskalieren" zu lassen, statt unausgegoren Grundrechtseingriffe anzuordnen.

"Manchmal muss ein Schiff erst auf die Klippen laufen, damit es in die Werft kommt."

Soll heißen: Wenn in einem System grundlegende Mängel vorhanden sind, bedürfen diese Mängel einer grundlegenden Lösung. Anders wird man so eine Situation weder durch Über-Engagement einzelner, noch durch Kurpfuscherei wirklich beheben können.

So jetzt konnte ich auch noch ein wenig Lebensweisheit verteilen.

Einen der Interviewten aus dem Panorama-Beitrag kenne ich sogar und der Interview-Raum kam mir auch sehr bekannt vor.

(via Lawblog)

Samstag, 16. Februar 2008

D-Day

Operation Neptune fand am frühen Samstagmorgen gegen drei Uhr statt. Alleine das zeigt mir mal wieder einiges über den "Veranstalter".

Leider erinnert das Ergebnis eher an die Invasion in der Schweinebucht.

Ja, dieser Beitrag ist 1. militaristisch und 2. unverständlich!

Nachtrag 22.15 Uhr: Paderboner Pilsner ist -halbwegs gekühlt- sehr lecker und die Wagner Steinofen-Pizza "Cippole" ist auch gut bekömmlich.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Fragmente

Bei meinem heutigen Besuch in einem Elektronik-Großmarkt habe ich ein passendes Kabel erworben und verfügen nunmehr auch in meinem Wohnzimmer über Satelliten-Fernsehen mit überschlägig 200 Programmen. Das DVBT vorher war für mich eigentlich auch ausreichend, aber die Verläßlichkeit war wegen der hohen Störanfälligkeit nicht befriedigend.

Nebenbei habe ich noch nach einem USB-Stick geschaut und zwischendurch überlegt, ob ich nicht doch eine externe Festplatte erwerben möchte. Da hätte ich bessere Back-up-Möglichkeiten. Das schlimme ist, dass meine Motivation nicht vorrangig Angst vor einem fatalen Computercrash, Diebstahl oder Wohnungsbrand war, sondern ich tatsächlich eine Wohnungsdurchsuchung mit anschliessender mehrmonatiger Festplattenauswertung vor Augen hatte. Da wären regelmäßige Back-ups auf einer externen, auch extern gelagerten Festplatte schon sinnig.

Nur um es klarzustellen: Ich lade nirgendwo illegale Software runter, noch tue ich anderweitige strafbare Dinge. Das ist mir schon aus Berufsgründen eher zuwider. Aber wenn man heutzutage mit offenen Augen durchs Internet geht, muß man sich schon etwas sorgen: etwa hier oder hier
oder diese unglorreiche Geschichte. Ich habe das Thema dann aber wieder verdrängt und meinen Weg Richtung Kassen fortgesetzt.

Hochgradig angenehm überrascht war ich von dem Telefonbuch-Austeiler hinter den Kassen des besagten Elektronik-Großmarktes: Da ist netter Mensch, offenbar von der Telekom oder vom Telefonbuch-Verlag, fragt höflich ob man nicht gratis ein neues Telefonbuch mitnehmen möchte, fragt anschließend ob er es in eine Tüte einpacken soll, und danach, ob ich noch eins für meine Eltern mitnehmen möchte. Sehr angenehmer freundlicher Service, von dem ich sehr positiv überrascht war.

Obwohl, Moment mal! Wieso fragt der denn, ob ich noch eins für meine Eltern mitnehmen will? Weiss der das ich Single bin?!?

Ach ja: D-Day +1, oder +3, so genau weiß man das ja nicht. Vielleicht ist das auch der Grund für den ein oder anderen wirren Gedanken.

Und im übrigen fahre nicht nur ich komische Einsätze, andere erwischt noch übler.

Sonntag, 10. Februar 2008

Trial and Error

Huch! Jetzt ist es grün blau!

Mein Blog kam m. E. auf einigen Monitoren (bzw. bei einigen Grafikkarten) zu dunkel rüber. Daher bin/war ich etwas am basteln.

Hinweise und Kommentare ausdrücklich erwünscht.

Samstag, 9. Februar 2008

Rettung down under

Kohleengel - Retter unter Tage

Montag, 11.02.2008
14.15 - 15.00 (45 min.)
WDR Fernsehen


Bergleute haben einen gefährlichen Job: Schlagwetterexplosionen, Kohlenbrände und Stolleneinbrüche sind eine ständige Gefahr. Zwei erfahrene Grubenwehrmänner stehen im Mittelpunkt der Dokumentation.

Dass in Deutschland große Grubenunglücke der Vergangenheit angehören, ist Fortschritten in der Sicherheitstechnik zu verdanken. Und einer Truppe, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn es brenzlig wird: der Grubenwehr.

http://www.ard-digital.de/programmvorschau/sendung.php?eventID=106165074

Dienstag, 5. Februar 2008

Räumliche Orientierung

Heute war einer der Tage an denen ich mich fragte, ob ich in in einem der grössten Ballungsgebiete Europas rette oder doch in irgendeinem Entwicklungsland. Nur ein paar Gesprächsfetzen:


"Für den 7/82/1 die POL zur Einsatzstelle"
"Was soll ich denen sagen?"
"Ja, das worauf wir alarmiert waren: Hier liegt ein toter Mann auf der Straße!"

Funkgespräch zwischen Notarzteinsatzfahrzeug und Leitstelle.
Besonders gut, wenn man weiss, dass wir den "toten Mann" ca. eine halbe Stunde später gar nicht so tot in´s Krankenhaus brachten. Da ging´s dann aber weiter:


"Wo ist denn die Anästhesie?"
"Frau Ypsilon wollte die Anästhesie informieren"

aufnehmender Arzt zur Krankenschwester, jene in abwehrendem Tonfall á la "Ich bin nicht schuld, nicht meine Baustelle." Man hat natürlich davon abgesehen, dann selbst die Anästhesie anzurufen. Der Patient war ja nur intubiert und beatmet und das anwesende Personal leicht überfordert.


"Haben Sie Atropin hier? Der Patient wird gerade bradykard."
"Nein, Notfallmedikamente haben wir hier nicht."


Völlig ernstgemeinte Antwort des aufnehmenden Arztes auf die Frage unseres Notarztes. Ja, wir waren vorangemeldet und befanden uns in der Notaufnahme.


"Holen Sie mal unseren Notfallkoffer von nebenan!"

aufnehmender Arzt zur Krankenschwester. Reaktion derselbigen,
obwohl sie die Anweisung offensichtlich mitbekommen hatte: Irritierter Blick und das war´s dann. Aber macht nichts, wir haben den RTW ja in der Einfahrt stehen, holen wir halt unseren Koffer...

Wenig später dann die Erkenntnis, dass man doch nochmal die Anästhesie anrufen sollte.


"Där Pazient haad bekommän Schlack mit Difibrillator!"

Notarzt aus dem osteuropäischem Sprachraum bei der Übergabe an den mittlerweile eingetroffenen Anästhesisten.


"Ach, sie kommen sofort mit dem Patienten?!?"

MTRA bei Eintreffen am CT nach vorheriger Ankündigung durch die Notaufnahme. Die Frage warum ein frisch reanimierter Patient direkt in´s CT muss und warum man den Transport nicht klinikintern geregelt kriegt, wären dann die nächsten Fragen.


Insgesamt fast überraschend, dass alle Beteiligten mindestens vorläufig überlebt haben...

Sonntag, 3. Februar 2008

Unfälle

Sehr hässlich:
In Aachen kollidiert ein NEF mit einem Radfahrer, dieser wird dabei getötet.
(Pressemeldung der Polizei, Bild- & Videomaterial von WieboldTV, Aachener Zeitung)

Auch unschön:
Liegend-Taxi überschlägt sich auf Autobahn, Fahrgast wird schwer verletzt.
(Pressemeldung der Polizei, Bild- & Videomaterial von WieboldTV)

Sehr bedenklich stimmt mich der Zustand der Trage, wie er auf den Bildern zu sehen ist. Die ist irgendwie nicht mehr da, wo sie sein sollte. Dazu auch: "Überschlagsicher?"