Womit ich jetzt nicht einen Nachfolger dieser Actionkomödie aus dem Jahr 1990 meine, sondern eher den Nachfolger dieser anderen "Actionkomödie".
Quer durch Deutschland haben seit dem letzten Donnerstag Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an sozialen Projekten gearbeitet. Die Projekthomepage bietet ein beeindruckendes Bild, was da in den letzten 72 Stunden ehrenamtlich geleistet wurde.
Vor Ort habe ich höchstmotivierte Gruppen erlebt, die in der Zeit qualitativ hochwertige und, um ein Buzz-Word zu nutzen, auch nachhaltige Arbeit geleistet haben. Dazu ein Koordinierungskreis der, zumindest lokal, ebenso motiviert und kompentent wahnsinnig gute und wertvolle Hintergrundarbeit geleistet hat.
Auch wenn mich -projektbezogen- keiner anrufen wollte, und das war gut so, schalte ich heute vor dem Schlafengehen mein Handy aus.
Sonntag, 10. Mai 2009
Freitag, 8. Mai 2009
Neulich im Kabinett
Ich finde die Sparkassen-Werbung eher schlecht.
Ein paar andere Menschen scheinen von der gezeigten Methode aber begeistert zu sein:
Minister X: "Wir haben ein Problem mit Jugendkriminalität, Jugendgewalt und diese häßlichen Amokläufe werden auch immer häufiger..."
Minister Y [besorgter Gesichtsausdruck]: "Hmm, was können wir machen?"
Minister X: "Wir könnten eindrucksvolle Symbolpolitik betreiben indem wir Computerspiele und Paintball verbieten."
Minister Z: "Wir könnten mehr Geld in Schulsozialarbeit investieren, Jugendarbeit mehr fördern und gerade die Arbeit mit jugendlichen Straftätern intensivieren..."
Minister Y: "Was kostet das?"
Minister Z: "Hmm, insgesamt ein paar tausend Stellen, die Förderung ehrenamtlicher Strukturen, mit ein paar Milliarden sollten wir vorläufig hinkommen..."
Restliches Kabinett: "Okay, wir machen das mit Paintball und den Computerspielen."
Gedanken vom popkulturjunkie dazu
Montag, 4. Mai 2009
Herr Flowers und ich...
...haben etwas gemeinsam: Wir verkaufen beide nicht unsere Aktien der Hypo Real Estate an die Bundesrepublik.
Und damit befinden wir uns in guter Gesellschaft, denn wie die ARD meldet, ist das Übernahmeangebot bisher nur für 14 Prozent der Aktien angenommen werden.
Der Unterschied zwischen Herrn Flowers und mir ist nun, dass Herr Flowers knapp 22 Prozent der Aktien hält und ich, naja, irgendwas deutlich hinter dem Komma, so prozentual.
Und warum verkaufe ich nicht? Na, mal ehrlich, wie ich schon beklagte, haben meine Aktien den Wert eines Essens für zwei, mittlerweile eines Essens bei McDonalds. Für das Geld kann ich mir dann auch den Spass gönnen, mich gegebenfalls offiziell enteignen zu lassen. Da hat man immerhin was eigenes... und ich kann in 50 Jahren erzählen, dass ich in der großen Wirtschaftskrise enteignet wurde.
Und damit befinden wir uns in guter Gesellschaft, denn wie die ARD meldet, ist das Übernahmeangebot bisher nur für 14 Prozent der Aktien angenommen werden.
Der Unterschied zwischen Herrn Flowers und mir ist nun, dass Herr Flowers knapp 22 Prozent der Aktien hält und ich, naja, irgendwas deutlich hinter dem Komma, so prozentual.
Und warum verkaufe ich nicht? Na, mal ehrlich, wie ich schon beklagte, haben meine Aktien den Wert eines Essens für zwei, mittlerweile eines Essens bei McDonalds. Für das Geld kann ich mir dann auch den Spass gönnen, mich gegebenfalls offiziell enteignen zu lassen. Da hat man immerhin was eigenes... und ich kann in 50 Jahren erzählen, dass ich in der großen Wirtschaftskrise enteignet wurde.
Sonntag, 12. April 2009
Dienstag, 17. März 2009
Lebenszeichen
Nur mal so für´s Protokoll: Ich lebe noch und dieses Blog mit mir.
Zu bloggen gäbe es eigentlich mehr als genug, allein die Zeit und Muße die Geschehnisse in blogbare Form zu packen, fehlt mir derzeit.
Zu bloggen gäbe es eigentlich mehr als genug, allein die Zeit und Muße die Geschehnisse in blogbare Form zu packen, fehlt mir derzeit.
Mittwoch, 11. Februar 2009
Guttenberg oder die Qualität journalistischer Recherche
Mittlerweile ist es um Michael Glos nun doch "geschehen", er ist als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie entlassen und statt seiner ist Karl Freiherr von und zu Guttenberg als selbiger ernannt worden. Also jetzt nicht als Freiherr sondern als Bundeswirtschaftsminister.
Der gute Herr Guttenberg hat noch eine ganze Palette weiterer illustrer Vornamen an denen sich die Medien offenbar gerne bedienen. Unglücklicher Weise für die entsprechenden Medien, glücklicher Weise für den kritischen Leser zeigt sich dabei eine ähm sehr interessante Weise der journalistischen Recherche und im übrigen einmal mehr der Hinweis, nicht alles zu glauben, was bei Wikipedia steht.
Irgendjemand der morgens einen Clown gefrühstückt hatte -und seine Geschichte später anonym im Bildblog veröffentlichte- hat nämlich in den letzten Tagen Herrn Guttenberg einen weiteren Vornamen verliehen, nämlich "Wilhelm". Ganz einfach dadurch, dass er den entsprechende Wikipedia-Artikel editierte und um diesen Vornamen bereicherte.
So weit, so unlustig.
Interessant wird es aber, wenn man dann feststellen muss, daß diverse Medien, darunter Handelsblatt.com, heute.de, SpiegelOnline, aber auch die Süddeutsche, die TAZ und die BILD plötzlich diesen falschen Vornamen als solchen den Herrn Bundesministers mitteilen, ja sogar schreiben, er würde sich selbst so nennen.
Ähm, Kinners, was ist das denn bitte? Erst ungeprüft bei Wikipedia abschreiben und das dann auch noch als Aussage des Herrn Bundesministers persönlich darstellen. Wie schlecht ist das denn?
Vielleicht bin ich jetzt pessimistisch aber soll ich ernsthaft noch glauben, andere Themen würden ernsthafter recherchiert?
Weitere Gedanken bei Niggemeier.
Der gute Herr Guttenberg hat noch eine ganze Palette weiterer illustrer Vornamen an denen sich die Medien offenbar gerne bedienen. Unglücklicher Weise für die entsprechenden Medien, glücklicher Weise für den kritischen Leser zeigt sich dabei eine ähm sehr interessante Weise der journalistischen Recherche und im übrigen einmal mehr der Hinweis, nicht alles zu glauben, was bei Wikipedia steht.
Irgendjemand der morgens einen Clown gefrühstückt hatte -und seine Geschichte später anonym im Bildblog veröffentlichte- hat nämlich in den letzten Tagen Herrn Guttenberg einen weiteren Vornamen verliehen, nämlich "Wilhelm". Ganz einfach dadurch, dass er den entsprechende Wikipedia-Artikel editierte und um diesen Vornamen bereicherte.
So weit, so unlustig.
Interessant wird es aber, wenn man dann feststellen muss, daß diverse Medien, darunter Handelsblatt.com, heute.de, SpiegelOnline, aber auch die Süddeutsche, die TAZ und die BILD plötzlich diesen falschen Vornamen als solchen den Herrn Bundesministers mitteilen, ja sogar schreiben, er würde sich selbst so nennen.
Ähm, Kinners, was ist das denn bitte? Erst ungeprüft bei Wikipedia abschreiben und das dann auch noch als Aussage des Herrn Bundesministers persönlich darstellen. Wie schlecht ist das denn?
Vielleicht bin ich jetzt pessimistisch aber soll ich ernsthaft noch glauben, andere Themen würden ernsthafter recherchiert?
Weitere Gedanken bei Niggemeier.
Sonntag, 8. Februar 2009
Glos
Tagesschau.de berichtet, daß Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, seinen Rücktritt angeboten hat. Glos begründete sein Angebot mit der angestrebten Verjüngung der CSU. CSU-Chef Horst Seehofer habe das Rücktrittsangebot aber nicht angenommen.
Ähm, ja. Ich dachte zunächst ja immer, die Bundesminister würden vom Bundespräsidenten auf Vorschlag des Bundeskanzler, also vielmehr der Bundeskanzlerin, ernannt bzw. auch wieder entlassen (Art. 64 GG) und nicht von irgendwelchen Parteivorsitzenden.
Im übrigen möchte ich an dieser Stelle ausdrücklichen dementieren, daß Glos´Rücktrittsangebot irgendetwas mit diesem Vorfall zu tun hat.
Ähm, ja. Ich dachte zunächst ja immer, die Bundesminister würden vom Bundespräsidenten auf Vorschlag des Bundeskanzler, also vielmehr der Bundeskanzlerin, ernannt bzw. auch wieder entlassen (Art. 64 GG) und nicht von irgendwelchen Parteivorsitzenden.
Im übrigen möchte ich an dieser Stelle ausdrücklichen dementieren, daß Glos´Rücktrittsangebot irgendetwas mit diesem Vorfall zu tun hat.
Freitag, 23. Januar 2009
Notizen 09-01
Gerade im Netz drübergestolpert und für notierenswert befunden:
-Musterverträge bei der IHK Franfurt (Main)
-
-Musterverträge bei der IHK Franfurt (Main)
-
Sonntag, 18. Januar 2009
Meet and greet
Was ist der Unterschied zwischen dem etwa 50-jährigen Partner einer mittelgroßen Sozietät mit ca. 10 Anwälten und einem 30-jährigen arbeitssuchenden Assessor?
Ganz einfach:
Wenn man sich am Sonntag-Morgen beim Billig-Bäcker beim Brötchenkauf trifft, ist der eine mit seinem Porsche 911 vorgefahren (in der Fußgängerzone!) und der andere ist zu Fuss da.
Nein, ich habe keinen Porsche.
Ganz einfach:
Wenn man sich am Sonntag-Morgen beim Billig-Bäcker beim Brötchenkauf trifft, ist der eine mit seinem Porsche 911 vorgefahren (in der Fußgängerzone!) und der andere ist zu Fuss da.
Nein, ich habe keinen Porsche.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Magic Round about
Da maile ich gerade der Regionalorganisation der Rettungswache am Rande
der Stadt, da mein GBG-Zugang seit einer knappen Woche nicht mehr
funktioniert.
Ich bin in solchen Fällen ein Freund von "Flächenbombardements" und maile also beiden Administratoren, Herrn Müller und Herrn Schmitz, die AFAIK auch die komplette EDV-Abteilung darstellen.
In sehr kurzer Zeit bekomme ich eine Email von Herrn Müller zurück und freue mich schon über die rasche Reaktion. Bei Lesen muss ich aber feststellen, dass es nur eine automatisierte Antwort ist, Herr Müller ist diese Woche noch in Urlaub, man möge sich doch an Herrn Schmitz wenden.
Dummerweise habe ich 30 Sekunden später auch eine Mail von Herrn Schmitz im Posteingang. Die Überschrift verheisst schon, dass es eine "automatische
Antwort" ist. Der Inhalt: Herr Schmitz ist diese Woche noch in Urlaub, man
möge sich doch an Herrn Müller wenden.
Hallo? McFly, jemand zuhause?
der Stadt, da mein GBG-Zugang seit einer knappen Woche nicht mehr
funktioniert.
Ich bin in solchen Fällen ein Freund von "Flächenbombardements" und maile also beiden Administratoren, Herrn Müller und Herrn Schmitz, die AFAIK auch die komplette EDV-Abteilung darstellen.
In sehr kurzer Zeit bekomme ich eine Email von Herrn Müller zurück und freue mich schon über die rasche Reaktion. Bei Lesen muss ich aber feststellen, dass es nur eine automatisierte Antwort ist, Herr Müller ist diese Woche noch in Urlaub, man möge sich doch an Herrn Schmitz wenden.
Dummerweise habe ich 30 Sekunden später auch eine Mail von Herrn Schmitz im Posteingang. Die Überschrift verheisst schon, dass es eine "automatische
Antwort" ist. Der Inhalt: Herr Schmitz ist diese Woche noch in Urlaub, man
möge sich doch an Herrn Müller wenden.
Hallo? McFly, jemand zuhause?
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