Am 19. Juli 2008 findet die Loveparade, diesmal in Dortmund statt.
Nun, also ca. 6 Wochen vor dem Event, ist das DRK aus der Arbeitsgemeinschaft für den Sanitätsdienst bei der Loveparade ausgestiegen. Das Angebot des Veranstalters, der Lopavent GmbH, deckt angeblich die entstehenden Kosten des Roten Kreuzes nicht.
Übrig bleiben nun die anderen drei Hilfsorganisationen (ASB, JUH, MHD) die sich noch in gemeinsamen Verhandlungen mit der Lopavent GmbH befinden.
Der Vertrag ist angeblich noch nicht unterzeichnet. Der Ausgang bleibt spannend.
WAZ: Loveparade, DRK tanzt aus der Reihe
WAZ: Loveparade nicht in Gefahr
Ruhr-Nachrichten: Erste Hilfe für Raver gesichert
Bei der Recherche drüber gestolpert: Kostentabelle des DRK für Sanitätsdienste
Samstag, 14. Juni 2008
Dienstag, 10. Juni 2008
Ein echter Europäer
Man mag viel über die EU meckern, aber ein paar sinnvolle Dinge hat sie ganz bestimmt zustande gebracht.
Dazu gehört auch die EU-weite Erreichbarkeit der 112 als kostenlose Notrufnummer.
Die Betrachtung der Zahlen auf dieser Seite ist dabei ganz interessant:
So soll es in Deutschland monatlich etwa 1,3 Millionen Notrufe über die 112 geben, wovon allerdings zwischen 10-50 % (sic!) mißbräuchliche Anrufe sein sollen.
Großbritannien dagegen hat 2,8 Millionen Anrufe, allerdings inklusiv der "999", und dabei eine Mißbrauchsquote von 93% (!) bei Festnetzanrufen.
In Österreich sollen es dagegen nur ca. 65.000 Anrufe sein. Allerdings äußert e-Comm, ein österreichischer Blog zum Telekommunikationsrecht, da gewisse Bedenken: Denn nach anderer Quelle soll es alleine ca. 80.000 österreichische Handy-Notrufe pro Monat geben.
Beeindruckend auch die Zahlen für Schweden: 300.000 Notrufe pro Monat, obwohl keiner im Land die Nummer kennt (awareness= 0 %).
Wenn man ein bißchen Zeit zum Stöbern hat, sind die Zahlen allemal interessant.
Dazu gehört auch die EU-weite Erreichbarkeit der 112 als kostenlose Notrufnummer.
Die Betrachtung der Zahlen auf dieser Seite ist dabei ganz interessant:
So soll es in Deutschland monatlich etwa 1,3 Millionen Notrufe über die 112 geben, wovon allerdings zwischen 10-50 % (sic!) mißbräuchliche Anrufe sein sollen.
Großbritannien dagegen hat 2,8 Millionen Anrufe, allerdings inklusiv der "999", und dabei eine Mißbrauchsquote von 93% (!) bei Festnetzanrufen.
In Österreich sollen es dagegen nur ca. 65.000 Anrufe sein. Allerdings äußert e-Comm, ein österreichischer Blog zum Telekommunikationsrecht, da gewisse Bedenken: Denn nach anderer Quelle soll es alleine ca. 80.000 österreichische Handy-Notrufe pro Monat geben.
Beeindruckend auch die Zahlen für Schweden: 300.000 Notrufe pro Monat, obwohl keiner im Land die Nummer kennt (awareness= 0 %).
Wenn man ein bißchen Zeit zum Stöbern hat, sind die Zahlen allemal interessant.
Samstag, 7. Juni 2008
Juristen im Internetz
Wer sieht sich einen Eindruck von der Internetkompetenz von Juristen verschaffen möchte, sei auf diese äußerst heitere Seite verwiesen.
Fairer Weise sollte man sagen, dass es überwiegend ältere Zitate sind. Ob es dann heutzutage stets besser aussieht, ist allerdings auch fraglich.
Sehr schön ist aber auch dieses Interview mit dem Vorsitzenden einer gewissen Pressekammer eines gewissen norddeutschen Landgerichts.
Fairer Weise sollte man sagen, dass es überwiegend ältere Zitate sind. Ob es dann heutzutage stets besser aussieht, ist allerdings auch fraglich.
Sehr schön ist aber auch dieses Interview mit dem Vorsitzenden einer gewissen Pressekammer eines gewissen norddeutschen Landgerichts.
Freitag, 6. Juni 2008
Crash boom bang
Heute in unsere kleinen Online-Fortbildungsreihe: Kompetentes Anrücken an den Einsatzort.
Hier ein Beispiel, wie man es nicht macht:
Immerhin muss man hier noch Professionalitäts-Punkte verbuchen, da die Besatzung (vermutlich) den Kommentator trotz blöder Sprüche nicht körperlich angegriffen hat.
Hier ein Beispiel, wie man es nicht macht:
Immerhin muss man hier noch Professionalitäts-Punkte verbuchen, da die Besatzung (vermutlich) den Kommentator trotz blöder Sprüche nicht körperlich angegriffen hat.
Mittwoch, 4. Juni 2008
RORO
Bevor ich mich selber echauffiere, verlinke ich zu dem sehr zutreffenden Artikel im Lawblog.
Und im Datenschutz-Blog wird auf die entweder sehr tumbe oder aber ebenso gewiefte Taktik bezüglich der Einführung von Fingerabdrücken in den Personalausweisen hingewiesen.
Und im Datenschutz-Blog wird auf die entweder sehr tumbe oder aber ebenso gewiefte Taktik bezüglich der Einführung von Fingerabdrücken in den Personalausweisen hingewiesen.
Montag, 2. Juni 2008
Mittwoch, 28. Mai 2008
Evidence based
Sehr schön! Mein Gejenke um den Schlafentzug und den "Jetlag" nach Nachtschichten ist jetzt endlich wissenschaftlich untermauert:
The Effects of Sleep Deprivation on Fire Fighters and EMS Responders
Wer sich nicht durch das knapp 100-seitige, englischsprachige PDF quälen mag, kann sich den Film auf derselben Seite anschauen.
The Effects of Sleep Deprivation on Fire Fighters and EMS Responders
Wer sich nicht durch das knapp 100-seitige, englischsprachige PDF quälen mag, kann sich den Film auf derselben Seite anschauen.
Eigentlich halte ich mich für einen Meister von Ironie und Sarkasmus. Allerdings kann ich nicht mit der Realität mithalten:
Kürzlich fand in Berlin ein internationales Schwimmfest, der "Titze-Cup", statt. Das besondere an diesem Schwimmfest ist, dass dort sowohl normale (oh, oh PC) als auch behinderte Sportler teilnehmen.
Der querschnittsgelähmte Schwimmer Thomas Grimm erzielte dabei eine neue deutsche Bestzeit im 100 m-Brustschwimmen.
Leider hat er davon recht wenig.
Er wurde nämlich disqualifiziert.
Weil er keine korrekten Schwimmbewegungen mit seinen Beinen durchgeführt hat.
(via Sportrecht, m. w. N.)
Kürzlich fand in Berlin ein internationales Schwimmfest, der "Titze-Cup", statt. Das besondere an diesem Schwimmfest ist, dass dort sowohl normale (oh, oh PC) als auch behinderte Sportler teilnehmen.
Der querschnittsgelähmte Schwimmer Thomas Grimm erzielte dabei eine neue deutsche Bestzeit im 100 m-Brustschwimmen.
Leider hat er davon recht wenig.
Er wurde nämlich disqualifiziert.
Weil er keine korrekten Schwimmbewegungen mit seinen Beinen durchgeführt hat.
(via Sportrecht, m. w. N.)
Samstag, 24. Mai 2008
Evolution
Als ich Freitag einen 30seitigen Klage-Entwurf im Briefkasten hatte, verbunden mit der Bitte diesen durchzuschauen und recht kurzfristig eine Rückmeldung zu geben, war ich wenig begeistert.
Das Wochenende schien nicht ganz wie geplant zu verlaufen.
Mittlerweile habe ich allerdings Spass daran, den Schriftsatz einer "Großbude" auseinanderzubauen.
Meine doch etwas erstaunte Feststellung: Die Klage ist ganz sicher keine schlechte Arbeit, aber auch Großkanzleien kochen nur mit Wasser.
Das Wochenende schien nicht ganz wie geplant zu verlaufen.
Mittlerweile habe ich allerdings Spass daran, den Schriftsatz einer "Großbude" auseinanderzubauen.
Meine doch etwas erstaunte Feststellung: Die Klage ist ganz sicher keine schlechte Arbeit, aber auch Großkanzleien kochen nur mit Wasser.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Knautschzone
Passend zum "Highway to Hell" und der bunten Interessenslage bei Verkehrsunfällen ein sehr schöner, wenn auch englischsprachiger Clip:
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