Samstag, 11. Dezember 2010

3. Advent

Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch,
durch das auf unsrem dunklen Erdenweg
ein Schein aus der Heimat fällt.

Friedrich von Bodelschwingh

Sonntag, 5. Dezember 2010

2. Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Theodor Storm (1817-1888)

Mittwoch, 3. November 2010

Sonntag, 31. Oktober 2010

Ordnungsliebe und Heraldik

Man mag manche Dinge ja nicht ahnen, bevor man darauf stößt und wenn man sie dann bemerkt, glaubt man es kaum.

So steht Deutschland eher im Ruf, überreguliert zu sein. Dabei finde ich als Jurist den Gedanken einer gewissen Ordnung ganz reizvoll.

Das allerdings nun eine Gemeinde ihr Wappen ändert, weil die dort abgebildeten Werkzeuge nicht einer DIN-Norm entsprechen, verblüfft mich doch. Noch erstaunlicher ist dann, dass es tatsächlich eine DIN-Norm für die Abbildung von Werkzeugen in Wappen gibt.

Der Beuth-Verlag, vermutlich gut verdienender Hüter der gedruckten Normen, informiert uns hier über die DIN 21800 "Zeichen; Schlägel und Eisen".

Hier können wir dann über die Gemeinde Hövels lesen, welche ihr Wappen ändert, weil die dort verwandten Schlägel und Eisen nicht der Norm entsprachen.

Samstag, 9. Oktober 2010

Keine Kohle, kein Wasser

Feuerschutzgebühr nicht bezahlt? Dann brennt das Haus halt ab.

Die FAZ berichtet Unglaubliches.

We do´t need no water, let the house burn...

Da mach ich mir Sorgen um die GEZ...

Dienstag, 5. Oktober 2010

Erwischt

Eigentlich wußte ich es ja.

Irgendwann, vermutlich wäre es nur eine Frage der Zeit, würden sie mich kriegen.

Schon oft hatte ich darüber nachgedacht, einfach vorher präventiv reinen Tisch zu machen.

Jetzt stand ich vor meinem Postfach und hatte den Brief von der GEZ in den Händen.

Auf dem Weg in´s Büro überlegte ich mir die sinnvollste Strategie. Sollte ich freiwilllig nachzahlen? Angeben, dass ich überhaupt keine Empfangsgeräte hätte? Das Schreiben ignorieren?

Am Schreibtisch sitzend öffne ich den GEZ-Brief:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

den Schuldenbereinigungsplan für Ihren Mandanten Herrn M. lehnen wir ab.

Ach so! Ja dann, wegen mir...

Sonntag, 26. September 2010

EDV

Ein (juristischer) Kollege schickt mir einen Vorschlag zur einvernehmlichen Regelung einer Angelegenheit (Vergleich) per eMail.

Mein Thunderbird meint dazu: "Diese Nachricht wurde als Junk eingestuft".

Naja, so schlecht ist der Vergleichsvorschlag nun auch nicht.

Sonntag, 29. August 2010

Saisonware revisited

Gut, dieses Wetter ist für einen August fernab jeglicher Diskussionsfähigkeit.

Fernab jeglicher Diskussionsfähigkeit ist allerdings auch, dass der lokale Einzelhandel tatsächlich dieses Jahr schon im August dazu übergeht, Weihnachtsartikel zu verkaufen.

Bäääh! Ich hätte gestern tatsächlich Printen und Co erwerben können. Das ist noch einen (Kalender-)Monat früher als letztes Jahr.

Dienstag, 10. August 2010

Fehlkauf

Die vorletzten Briefmarken, die ich erworben habe, war die "Gartenrose"-Serie der Post. Neben dem Motiv einer roten Rose zeichnen sich die Marken dadurch aus, dass sie einen Rosendurft verströmen sollen, wenn man über sie reibt.

Gut, ich hatte nach dem Kauf leichte Zweifel, ob dass die richtigen Briefmarken für Mahnungen, anwaltliche Aufforderungsschreiben und Klagen seien.

Die Briefmarken die ich danach gekauft habe, war das Zwanziger-Pack von James Rizzi. Seitdem verschicke ich meine Briefe nicht mehr mit Rosenduft.

Meine Mahnungen, anwaltliche Aufforderungsschreiben und Klagen sind jetzt mit bunten Motiven a la Keith Haring versehen die zudem noch die Aufschrift "Herzliche Grüße", "Herzlichen Glückwunsch", "Alles Gute" oder "Danke" tragen.

Viel, viel besser! Jedenfalls lache ich mich scheckig beim frankieren.

Samstag, 24. Juli 2010

Mittendrin...

... wäre ich gewesen, wenn ich meine ursprüngliche (Dienst-)Planung für heute aufrecht erhalten hätte.

Mitten in einem MANV mit 15 Toten (derzeitiger Stand).

Manchmal ist es gut, wenn Pläne sich ändern.