In Geilenkirchen (ja, die heissen wirklich so) hat man ärztlicherseits gewisse Bedenken gegen das dortige Notarzt-Einsatzfahrzeug.
Der WDR berichtet.
Samstag, 22. März 2008
NEF from Hell
Donnerstag, 20. März 2008
Ostern I
Artikel 25 Abs. 1 Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen
§ 2 Abs. 1 Gesetz über die Sonn- und Feiertage NRW
§ 11 Gesetz über die Sonn- und Feiertage NRW
Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage werden als Tage der Gottesverehrung, der seelischen Erhebung, der körperlichen Erholung und der Arbeitsruhe anerkannt und gesetzlich geschützt.
§ 2 Abs. 1 Gesetz über die Sonn- und Feiertage NRW
Feiertage sind:
…
2. der Karfreitag,
3. der Ostermontag, ...
§ 11 Gesetz über die Sonn- und Feiertage NRW
(1) Ordnungswidrig handelt, wer
...
5. entgegen § 7 Abs. 1 am Gründonnerstag ab 18 Uhr öffentlichen Tanz veranstaltet;
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.
Mittwoch, 19. März 2008
OBI
Man mag es für eine Schändung von Queens: "We will Rock You" halten, aber die neue OBI-Werbung ist seit langem mal wieder ein Spot, den mir gerne angucke:
Fast noch besser ist allerdings dieses Symbiose aus Original und Kopie:
Fast noch besser ist allerdings dieses Symbiose aus Original und Kopie:
Ausländerkriminalität
Ja, ich bin mir recht sicher, dass wir in Deutschland -wie in fast jedem Land- und auch in NRW ein Kriminalitätsproblem haben.
Wer sich dazu ein Bild machen mag, sollte eventuell einen Blick in die aktuelle Kriminalstatistik werfen.
Möglicherweise haben wir sogar ein Problem mit Ausländerkriminalität.
Ein bisher jedoch anscheinend deutlich unterschätztes Problemfeld der Ausländerkiminalität ist kürzlich zu Tage getreten:
Wie allgemein bekannt ist, sind in Deutschland die Möglichkeiten für Forschung und Lehre derart exzellent, dass uns ausländische Wissenschaftler nur so die Bude einrennen.
Unverschämterweise führen diese Gastarbeiter dann auch noch ihre ausländischen akademischen Grade hier. Um es genauer zu sagen, nur weil irgendeine Hinterhofuniversität einer Ex-Kolonie ihnen einen Doctor of Hamptidambti verliehen hat, denken diese Menschen nun, sie könnten sich hier auch Doktor nennen.
Diesem Treiben bietet nun jedoch u.a. die Staatsanwaltschaft Jena Einhalt. Sie führt fleißig Ermittlungsverfahren gegen diese akademischen Schmarotzer.
Grundlage dafür ist § 132a Abs. 1 Strafgesetzbuch:
Wer sich mal ein Blick machen will, wie (bier-)ernst die Lage diesbezüglich wirklich ist, schau mal in diesen Artikel der Washington Post.
Etwas weniger gründlich, dafür aber auf deutsch und mit Nazi-Keule stellt auch der Spiegel das Problem dar.
Im oben geschriebenen findet sich ansatzweise Ironie und Sarkasmus. Der geneigte Leser und die geschätzte Leserin mag die entsprechenden Stellen selbst finden.
Wer sich dazu ein Bild machen mag, sollte eventuell einen Blick in die aktuelle Kriminalstatistik werfen.
Möglicherweise haben wir sogar ein Problem mit Ausländerkriminalität.
Ein bisher jedoch anscheinend deutlich unterschätztes Problemfeld der Ausländerkiminalität ist kürzlich zu Tage getreten:
Wie allgemein bekannt ist, sind in Deutschland die Möglichkeiten für Forschung und Lehre derart exzellent, dass uns ausländische Wissenschaftler nur so die Bude einrennen.
Unverschämterweise führen diese Gastarbeiter dann auch noch ihre ausländischen akademischen Grade hier. Um es genauer zu sagen, nur weil irgendeine Hinterhofuniversität einer Ex-Kolonie ihnen einen Doctor of Hamptidambti verliehen hat, denken diese Menschen nun, sie könnten sich hier auch Doktor nennen.
Diesem Treiben bietet nun jedoch u.a. die Staatsanwaltschaft Jena Einhalt. Sie führt fleißig Ermittlungsverfahren gegen diese akademischen Schmarotzer.
Grundlage dafür ist § 132a Abs. 1 Strafgesetzbuch:
(1) Wer unbefugtNun könnte man denken, wer ordentlich promoviert hat, führt seinen Doktor-Grad nicht unbefugt. Das ist auch richtig, allerdings auch nur solange man an einer ordentlichen deutschen Universität promoviert hat. Naja okay, vielleicht auch noch an einer europäischen Universität. Dann ist aber echt Schluß mit lustig. Die Details regelt das Landesrecht, in NRW § 69 Abs. 2 Hochschulgesetz.wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
- 1.
inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,
Wer sich mal ein Blick machen will, wie (bier-)ernst die Lage diesbezüglich wirklich ist, schau mal in diesen Artikel der Washington Post.
Etwas weniger gründlich, dafür aber auf deutsch und mit Nazi-Keule stellt auch der Spiegel das Problem dar.
Im oben geschriebenen findet sich ansatzweise Ironie und Sarkasmus. Der geneigte Leser und die geschätzte Leserin mag die entsprechenden Stellen selbst finden.
Dienstag, 18. März 2008
Virtuelle Rettung
Diejenigen Leserinnen und Leser die sowohl rettungsdienstlich und als auch computer(spiel)-mäßig interssiert sind, können sich eventuell an das Programm "Resus Sim Prehospital" erinnern.
Dies war eine Anfang der 2000er erschienene Rettungsdienst-Simulation, die hauptsächlich zur Aus- und Fortbildung gedacht war. Ich bin seinerzeit über eBay günstig an eine Basic-Version gekommen und spiele die heute noch gelegentlich. Wer sich ein Bild von dem Programm machen möchte, kann sich hier informieren und eine Demoversion downloaden.
Resus Sim Prehospital wurde jedoch schon seit einiger Zeit nicht mehr weiterentwickelt und ist multimedial auch nicht mehr ganz so auf der Höhe der Zeit.
Aber: Laerdal hat vor einiger Zeit den inoffiziellen Nachfolger "MicroSim" auf den Markt gebracht.
Auf der US-amerikanischen Laerdal-Site kann man sich Demo-Versionen herunerladen (Achtung! Je ca. 580 MB):
Ich find´s recht spielbar, obwohl die Demo-Versionen auf jeweils zwei Stunden begrenzt sind und nur je zwei Patienten -allerdings in Varianten- bieten.
Komischerweise hatte ich bei der Inhospital-Version und der Einstellung Arzt gleich beim ersten Anlauf 100% der Punkte, während mir bei PreHospital und Rettungsassistent bisher nicht gelungen ist.
Dies war eine Anfang der 2000er erschienene Rettungsdienst-Simulation, die hauptsächlich zur Aus- und Fortbildung gedacht war. Ich bin seinerzeit über eBay günstig an eine Basic-Version gekommen und spiele die heute noch gelegentlich. Wer sich ein Bild von dem Programm machen möchte, kann sich hier informieren und eine Demoversion downloaden.
Resus Sim Prehospital wurde jedoch schon seit einiger Zeit nicht mehr weiterentwickelt und ist multimedial auch nicht mehr ganz so auf der Höhe der Zeit.
Aber: Laerdal hat vor einiger Zeit den inoffiziellen Nachfolger "MicroSim" auf den Markt gebracht.
Auf der US-amerikanischen Laerdal-Site kann man sich Demo-Versionen herunerladen (Achtung! Je ca. 580 MB):
Ich find´s recht spielbar, obwohl die Demo-Versionen auf jeweils zwei Stunden begrenzt sind und nur je zwei Patienten -allerdings in Varianten- bieten.
Komischerweise hatte ich bei der Inhospital-Version und der Einstellung Arzt gleich beim ersten Anlauf 100% der Punkte, während mir bei PreHospital und Rettungsassistent bisher nicht gelungen ist.
Montag, 17. März 2008
Tempus fugit
In einer knappen Woche ist Ostern.
Es wird also wirklich Zeit, die Lichterketten, die Sterne und den Nikolaus aus dem Fenster zu entfernen.
Mal schauen, ob ich das irgendwie im Wochenprogramm unterbringen kann...
Es wird also wirklich Zeit, die Lichterketten, die Sterne und den Nikolaus aus dem Fenster zu entfernen.
Mal schauen, ob ich das irgendwie im Wochenprogramm unterbringen kann...
Sonntag, 16. März 2008
Verwechselungen
Bei einer Operation das falsche Bein oder den falschen Arm zu operieren, sollte nicht passieren.
Aber mal ehrlich: Rechts, Links und das noch bei einem anderem Menschen, das kann man schonmal verwechseln. Schmachvolle Anekdoten über falsch ausgefüllte Rettungsdienst-Protokolle erspare ich mir an dieser Stelle.
Wie man es allerdings schafft, statt dem Bein einer Patienten ihren Darm zu operieren und mit einem Stoma zu versehen, ist allerdings eine sehr interessante Frage. In einem fränkischen Krankenhaus ist genau das jetzt aber passiert.
In den OPs die ich kenne, ist es üblich mit dem Patienten vor der Narkose zu reden und bei der Gelegenheit insbesondere abzugleichen ob Name und der in der Akte dokumentierte beabsichtigte Eingriff mit der Realität übereinstimmen.
Wenn in dem verlinkten Artikel also von einer "Verwechslung der Operationsunterlagen" die Rede ist, deutet das für mich entweder auf gewisse "organisatorische Defizite" hin, oder aber ist einfach eine schlechte Ausrede.
Das schien die Klinikleitung wohl ähnlich zu sehen und hat zuerst die Beteiligten suspendiert
und am Folgetag zwei beteiligte Chefärzte fristlos gekündigt.
Die rechtlichen Ausführungen im letzt-verlinkten Artikel sind übrigens etwas obskur...
Aber mal ehrlich: Rechts, Links und das noch bei einem anderem Menschen, das kann man schonmal verwechseln. Schmachvolle Anekdoten über falsch ausgefüllte Rettungsdienst-Protokolle erspare ich mir an dieser Stelle.
Wie man es allerdings schafft, statt dem Bein einer Patienten ihren Darm zu operieren und mit einem Stoma zu versehen, ist allerdings eine sehr interessante Frage. In einem fränkischen Krankenhaus ist genau das jetzt aber passiert.
In den OPs die ich kenne, ist es üblich mit dem Patienten vor der Narkose zu reden und bei der Gelegenheit insbesondere abzugleichen ob Name und der in der Akte dokumentierte beabsichtigte Eingriff mit der Realität übereinstimmen.
Wenn in dem verlinkten Artikel also von einer "Verwechslung der Operationsunterlagen" die Rede ist, deutet das für mich entweder auf gewisse "organisatorische Defizite" hin, oder aber ist einfach eine schlechte Ausrede.
Das schien die Klinikleitung wohl ähnlich zu sehen und hat zuerst die Beteiligten suspendiert
und am Folgetag zwei beteiligte Chefärzte fristlos gekündigt.
Die rechtlichen Ausführungen im letzt-verlinkten Artikel sind übrigens etwas obskur...
Freitag, 14. März 2008
Geblitzdingst
Ich hatte es gestern wieder: Einen Patienten der "geblitzdingst" wurde.
Nein, ich meine keine Defibrillation. Defibrillieren kann ja heutzutage jeder Laie.
Ich meine das blitzdingsen aus Men in Black. Da hält einer der Agents Menschen die einen Alien gesehen haben ein Kugelschreiberartiges Gerät hin, blitzdingst sie damit und erzählt ihnen dann eine Geschichte ohne Aliens.
Und das passiert auch im Rettungsdienst. Natürlich ohne Aliens. Obwohl vielleicht auch mit Aliens, ich weiß ja nicht genau wer da überhaupt blitzdingst.
Also, bevor ich hier ganz wirr rede, das Beispiel von gestern zum besseren Verständnis:
Ich rede bei einem Einsatz mit dem Patienten, und er erzählt folgendes:
Er sei gestern -beim Streichen seiner Wohnung- von der Leiter gestürzt, habe seitdem Rückenschmerzen und kann nun, da die Schmerzen stärker geworden sind, seine Arbeit nicht fortsetzen und begehrt, in ein Krankenhaus befördert zu werden.
Dann beginnt man, den Patienten unter Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit und Vermeidung weiterer Schäden in ein für die weitere Versorgung geeignetes Krankenhaus zu befördern.
Und dann "blitzdings!"
Stecken eventuell meine Kollegen dahinter? Gibt es eine dunkle Macht die fahrende RTW kapern kann? Ist es mein anderes ich?
Im Krankenhaus redet dann entweder die Schwester der Arzt oder -am besten: das bürokratische Aufnahmepersonal- mit dem Patienten und er erzählt Geschichte B.
Nehmen wir mal das Beispiel von oben:
Er komme von der Arbeit und hatte dort auf einmal, belastungsbedingt auftretende Rückenschmerzen. Auf ausdrückliche Nachfrage: Nein, gestern war er komplett beschwerdefrei.
Ganz toll, wenn man es dann mit Verwaltungspersonal zu tun hat, dass den Patienten aufnehmen möchte und trotz mehrjähriger Tätigkeit noch nicht begriffen hat, dass es in einem KH arbeite, es eventuell höheres gibt als Papierkram und evtl. Retter noch für naturblöd hält:
Verwaltungsdame: "Sie hatten die Beschwerden also schon gestern?"
Patient: "Nein, die sind heute gekommen, während der Arbeit"
Verwaltungsdame, ranzig, zum RD-Personal: "Was macht ihr denn dann hier? Ihr müsst in ein BG-Haus!"
Besonders gelungen ist es, wenn man im Krankenhaus oder dem später an der Einsatzstelle eintreffenden Notarzt eine Übergabe gemacht hat und der Patient danach selbst Dinge erzählt, die zum Inhalt der Übergabe so gut passen wie Pfannkuchen zur Erbsensuppe, etwa komplett andere Symptome schildert. Gelegentlich frage ich mich schon, ob man mich dann für komplett dämlich hält...
Im obigen Fall habe ich nur deshalb nicht ernsthaft an mir selbst gezweifelt, weil der Patient im Krankenhaus auf einmal auch eine komplett andere Anschrift angab, als uns gegenüber.
Ziemlich gründlich geblitzdingst offenbar...
Nein, ich meine keine Defibrillation. Defibrillieren kann ja heutzutage jeder Laie.
Ich meine das blitzdingsen aus Men in Black. Da hält einer der Agents Menschen die einen Alien gesehen haben ein Kugelschreiberartiges Gerät hin, blitzdingst sie damit und erzählt ihnen dann eine Geschichte ohne Aliens.
Und das passiert auch im Rettungsdienst. Natürlich ohne Aliens. Obwohl vielleicht auch mit Aliens, ich weiß ja nicht genau wer da überhaupt blitzdingst.
Also, bevor ich hier ganz wirr rede, das Beispiel von gestern zum besseren Verständnis:
Ich rede bei einem Einsatz mit dem Patienten, und er erzählt folgendes:
Er sei gestern -beim Streichen seiner Wohnung- von der Leiter gestürzt, habe seitdem Rückenschmerzen und kann nun, da die Schmerzen stärker geworden sind, seine Arbeit nicht fortsetzen und begehrt, in ein Krankenhaus befördert zu werden.
Dann beginnt man, den Patienten unter Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit und Vermeidung weiterer Schäden in ein für die weitere Versorgung geeignetes Krankenhaus zu befördern.
Und dann "blitzdings!"
Stecken eventuell meine Kollegen dahinter? Gibt es eine dunkle Macht die fahrende RTW kapern kann? Ist es mein anderes ich?
Im Krankenhaus redet dann entweder die Schwester der Arzt oder -am besten: das bürokratische Aufnahmepersonal- mit dem Patienten und er erzählt Geschichte B.
Nehmen wir mal das Beispiel von oben:
Er komme von der Arbeit und hatte dort auf einmal, belastungsbedingt auftretende Rückenschmerzen. Auf ausdrückliche Nachfrage: Nein, gestern war er komplett beschwerdefrei.
Ganz toll, wenn man es dann mit Verwaltungspersonal zu tun hat, dass den Patienten aufnehmen möchte und trotz mehrjähriger Tätigkeit noch nicht begriffen hat, dass es in einem KH arbeite, es eventuell höheres gibt als Papierkram und evtl. Retter noch für naturblöd hält:
Verwaltungsdame: "Sie hatten die Beschwerden also schon gestern?"
Patient: "Nein, die sind heute gekommen, während der Arbeit"
Verwaltungsdame, ranzig, zum RD-Personal: "Was macht ihr denn dann hier? Ihr müsst in ein BG-Haus!"
Besonders gelungen ist es, wenn man im Krankenhaus oder dem später an der Einsatzstelle eintreffenden Notarzt eine Übergabe gemacht hat und der Patient danach selbst Dinge erzählt, die zum Inhalt der Übergabe so gut passen wie Pfannkuchen zur Erbsensuppe, etwa komplett andere Symptome schildert. Gelegentlich frage ich mich schon, ob man mich dann für komplett dämlich hält...
Im obigen Fall habe ich nur deshalb nicht ernsthaft an mir selbst gezweifelt, weil der Patient im Krankenhaus auf einmal auch eine komplett andere Anschrift angab, als uns gegenüber.
Ziemlich gründlich geblitzdingst offenbar...
Dienstag, 11. März 2008
Madrid
Der traurigen Vollständigkeit halber:
Heute vor vier Jahren kamen bei den Anschlägen auf Madrider Nahverkehrszüge 191 Menschen ums Leben.
Sonntag, 9. März 2008
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